Meine Wikinger

Sonntag, 6. März 2011

Blick in die Vitrine: Die Anfänge

Ich weiß nicht mehr, welches Modell mein erstes Wikingmodell war, es lässt sich wohl auch nicht mehr rekonstruieren. Der Anfang des Ganzen war ein Märklin Starter-Set, nachdem die Anlage abgebaut war, baute ich kleine Dioramen, dann ging es nur noch um Autos und dabei recht bald nur noch um Wiking.  Dies sind die Modelle die von der Vor-Sammelphase übrig geblieben sind, dazu gibt es auch noch einige, die aber nur noch für die Bastelkiste taugen und sich auch dort befinden.

Die Modelle wurden damals fast alle von mir gesupert, haben tw. silberne Scheinwerfer, orange Blinker und rote Rücklichter. Außerdem haben einige Nummernschilder bekommen, damals selbst mit Word am PC erstellt. Dabei habe ich weitestgehend zufällige Kürzel vergeben und erst später festgestellt, dass ein Großteil meiner Modelle nun in Gelsenkirchen gemeldet ist. *g*
Aber der Reihe nach, die Walter Pieper Spedition habe ich selber mal gekauft, bis auf die Blinker noch super erhalten.
Den Reisebus habe ich mal geschenkt bekommen, zwischenzeitlich trug er auf meiner Anlage Werbung der "Deutschen BA", ein Aufkleber in einer ähnlichen aber scheußlich unpassenden Farbe. Inzwischen ist er wieder werbefrei, trägt aber deutliche Klebespuren von diversen Versuchen die Spiegel dauerhaft anzubringen.
Der Tankwagen gehört auch zu den ersten Modellen, scheint aber unverwüstlich.
Der Setra S8 ist meiner Erinnerung nach das erste Modell was ich bei meinem jetzigen Händler gekauft habe. Damals noch ohne Katalog und im Glauben ein altes Modell zu erstehen.
Die beiden Magirus Feuerwehren, der Unimog und der RTW gehören ebenfalls zu den ganz frühen Modellen, mit ihnen wurde noch gespielt. Sie gehörten zur Grundausstattung einer Anlage bestehen aus Feuerwehr, Polizei und Post ;-) Durch gesilberte Rollos und wenig fachgerechte Alterung haben sie stark gelitten. Der RTW blieb besonders in Erinnerung, durch seinen Sieg im Modellweitsprung von einer Schanze aus Darda-Bahn Teilen, die Rolleigenschaften waren hervorragend. Der dazugehörige KTW (MB W124 Binz) hat diese Sprünge nicht so gut verkraftet, auch wenn er sich immer wieder reparieren ließ. Ein unvollendeter Umbau zum Leichenwagen ließ ihn in die Bastelkiste wandern. An diesen beiden Modellen lässt sich aber gut der Unterschied zwischen robusten Spielmodellen und empfindlichen Modellautos erkennen.
Das Wohnmobil und der Wohnwagen standen mal auf einem kleinen Stück Campingplatz eines Dioramas, gespielt wurde damit nie.
Der VW LT von Herpa ist das einzige Fremdfabrikat in dem Fach, gekauft habe ich ihn zusammen mit dem Unimog bei einer Börse in Brinkum (Nähe Bremen) für eine geplante Gärtnerei auf der Anlage. Er wurde mit einem Aufkleber auch entsprechend beschriftet, die Gärtnerei wurde aber nie umgesetzt.
Den MB 207D habe ich mal als "Geldtransporter" zu Weihnachten geschenkt bekommen, zusammen mit Polizisten und "Geldräubern". Eine nette Szene, die auch gleich auf der Anlage aufgebaut wurde.
Der Straßenkehrwagen ist ein schönes Beispiel für ein detailliertes Modell fast ohne Spielwert. Durch die tiefhängenden Bürsten hat es kaum Bodenfreiheit und bleibt leicht an Unebenheiten hängen. Es stand lange Zeit auf einem großen Papiermodell der Tower Bridge auf einem Schrank und war zeitweise fast vergessen. Mit dabei war auch der schwarze MB 500SL und ein paar andere. Vom Maßstab her würden allerdings eher N-Spur Modelle passen, diese standen später auch mal drauf, sind aber oben auf dem Regal wo die Tower Bridge nun steht nicht zu erkennen und mussten weg als ich Katzen bekam.
Den Müllwagen habe ich auf einer MAC-Börse bei der Dekra beim Habenhausener Sommerfest gekauft. Leider gab es diese Börse nicht lange, nachdem sie jedes Jahr schrumpfte und auch die Besucher ausblieben.
Das Treckergespann habe ich bereits sehr lange, es stand immerwieder auf irgendwelchen Äckern (aus braunem Cord ^^) auf der Anlage oder auch woanders. Erstaunlicherweise hat es das alles gut überstanden, noch erstaunlicher finde ich, dass ich bis vor kurzem dieses Gespann noch günstig hätte neu kaufen können. Es hat sich, wie ich finde zu Recht sehr lange im Programm gehalten, den Deutz sehe ich im Original auch heute noch ab und zu.
Bleiben noch der MB 260D, der auch von Anfang an dabei war, und der MB 250T, bei dem ich mich erinnern kann ihn auf einer Börse in der Messehalle 3 gekauft zu haben. Dann noch die anderen Modelle, bei denen ich keine Ahnung habe woher sie kommen, sie waren irgendwann einfach da *g*

Als ich den ersten GK bekam habe ich natürlich nachgeschaut, ob beim Supern auch teure Modelle dran glauben mussten. Das einzige bei dem ich mich geärgert habe war ein MB S 500 Werbemodell, das aber schon als hoffnungsloser Fall in der Bastelkiste lag. Die anderen Modelle waren nichts besonderes und sind es auch heute nicht. Für mich aber schon, weshalb sie ein eigenes Fach in der Vitrine bekommen haben.

Keine Kommentare:

Kommentar posten