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Sonntag, 3. März 2024

WTW 2022 - Teil 6

 Als letzter Teil zum WTW 2022 folgt nun die Vorstellung meiner eigenen Präsentation.

Auf 2 alten Schautafeln für Fahrschulen waren Verkehrsszenen aufgebaut, zu denen es im Hintergrund passende Fragen gab. Zusätzlich dienten einige Dinge rund um Verkehrserziehung und Verkehrssicherheit als Dekoration.

Die kleinere Schautafel ist etwas neuer, vermutlich aus den 1970ern, die große stammt wohl aus den 1960ern. Rechts zu sehen der kleine Schulsatz, wie er bei Wiking zu beziehen war. Als Unterlage der Präsentation diente die Verkehrstischdecke des RGG-Verlags (Rot-Gelb-Grün) aus den 1970ern.

Die Fahrspuren der magnetischen Schautafel würden auch für Siku-Modell passen. Die Ampeln lassen sich über Schalter an der Unterseite kombiniert schalten.

Der unbeschrankte Bahnübergang ist mit Blinkleuchten gesichert. Durch die oben gezeigte Baustelle ergibt sich hier eine interessante Situation. Das Treckergespann darf hier nicht abbiegen, da sonst der Überweg blockiert wäre. Gleichzeitig blockiert es aber die einzige nicht gesperrte Fahrbahn, so dass niemand in die hinter ihm liegende Kreuzung einfahren darf.

Zusammen mit den Auto-Ampeln werden auch Fußgänger-Ampeln dargestellt. Links oben sieht man einen Ärmelaufnäher einer älteren Bremer Polizei-Uniform.

Der rote Bulli muss hier beim Abbiegen erst den Radfahrer vorbeilassen. In der Ecke liegt der Autofahrer-Ratgeber "Fahren mit Pfiff" von Shell aus den 1960ern.

Die beiden Motorräder wollen hier zwar abbiegen, dürfen dies aber nicht, da Motorräder dort ausdrücklich verboten sind. An der Ampel ist hier ein einzeln zu schaltender grüner Pfeil zu sehen.

Auf der größeren, ebenfalls magnetischen, Schautagel ist einiges los. Ein Getränkewagen biegt ab, während die Ampel bereits rot ist. Auf der Kreuzung steht ein Käfer um, wie damals üblich, hintereinander abzubiegen. Links vorne wird währenddessen ein Borgward beladen und blockiert dabei die Straße. Links noch zu erkennen ist ein Lehrbuch für den Führerschein Klasse 3.

Aus dieser Perspektive erkennt man, dass der Fiat links erst noch den Radfahrer vorbeifahren lassen muss. Die aktuelle Ampelschaltung passt hier nicht zu den dargstellten Situationen. Im Hintergrund ist eine Ausfahrt durch einen geparkten 190 SL blockiert. Ganz rechts außen biegt ein LKW rückwärts auf die Straße ein, vorbildlich mit Einweiser.

Dieser Fußgängerüberweg ist durch Blinklichter gesichert. Wie rechts zu sehen ist, muss beim Parken ein Abstand von 10m zum Zebrastreifen eingehalten werden.

Auch diese Schautafel bietet einen unbeschrankten Bahnübergang, an dem der grüne DKW an einer gefährlichen Stelle parkt. Rechts sind Wiking-Strafzettel zu sehen, teils ausgefüllt. Links oben eine Esso Warnfackel, dafür gedacht eine Unfallstelle oder ein Pannenfahrzeug abzusichern. Links vorne liegt ein Brustabzeichen der "Bremen Police", aus der Zeit als Bremen US-amerikanische Besatzungszone war.

In dieser schmalen Straße ist die Fahrbahn durch die parkenden Fahrzeuge verengt, während der DKW beim Überqueren des Bürgersteigs aufpassen muss, dass er die Mutter mit Kinderwagen nicht anfährt. Im Hintergrund eine zeitlose Warnung von Gasolin.

Diese ebenfalls zeitlose Warnung stammt noch aus den 1930ern, es ist ein Löschpapier, das wohl an Schulkinder verteilt wurde. Passend dazu versucht ein Junge vor dem herannahenden Käfer zu seinen Freunden zu gelangen. Links machen 3 PKW vorbildlich dem Opel des DRK Platz, der offenbar mit Sonderrechten unterwegs ist. Der oben zu erkennende Polizist von Brawa wird ihn durchwinken.

Dieser kleine Schulsatz ist hier beispielhaft bestückt, original gehörten aber wohl Drahtachser hinein. Das noch originale Pappprofil ist zu schmal für einen Rollachser-Bus, ein T7 würde wohl passen. Die untere Pappe wurde ebenso wie die Gummibänder von mir ersetzt. Da ich keinen passenden Pferdewagen besitze, musste ein Siku-Modell als Platzhalter herhalten.
 
Gekauft hatte ich den leeren Karton dieses Schulsatzes vor einigen Jahren bei meinem langjährigen Wiking-Händler und habe ihn hier erstmals (provisorisch) vollständig bestückt gezeigt. Als ich dieses Foto aufnahm, wusste ich noch nicht, dass eben dieser Händler, Dieter Böttcher, am Vortag im Alter von 75 Jahren verstorben war. Sein Geschäft, das "Steckenpferd", war in den letzten Jahren das einzige in Bremen, das neue wie alte Wiking-Modelle im Angebot hatte. Einen Nachfolger hatte er dafür leider nie finden können, so dass es schließlich durch seine Witwe aufgelöst werden musst.

Samstag, 17. November 2018

Ein Tag im Minidorf

In diesem zweiten Beitrag zum Minidorf werden verschiedene Ereignisse im Laufe eines Tages geschildert.

7:00
Die Sonne geht gerade auf, noch ist alles ruhig in der Ortschaft. Die Autos der Bewohner sind neben den Häusern abgestellt.

7:30
Es wird heller und im Wohngebiet herrscht morgendliche Aufbruchsstimmung. Mehrere Bewohner machen sich im PKW auf den Weg zur Arbeit.

8:00
Am Bahnübergang müssen sie dann allerdings erstmal warten. Das Gleiche gilt für die Pendler von außerhalb, die im Inneren des Gleisovals arbeiten. Im Hintergrund sind zwei Soldaten auf einem Motorrad unterwegs zum Flugplatz.

8:15
An der Margarinefabrik "Clever Stolz" treffen die ersten Mitarbeiter ein und parken auf dem Firmengrundstück.

8:45
Im Schatten der beiden Kirchen brechen weitere Bewohner der Ortschaft zur Arbeit auf. Einen Bus gibt es hier leider nicht, daher sind die meisten auf das Auto angewiesen.

9:00
Im Gewerbegebiet trifft ein Container-Sattelzug der DB ein und fährt an den PKW der Arbeiter vorbei, die entlang eines Gleises abgestellt wurden.

9:00
Zwei kleinere Lastwagen verlassen gerade das Gewerbegebiet, so dass der Sattelzug genug Platz zum Rangieren hat. Bei "Clever Stolz" füllt sich der Parkplatz weiter.

9:15
Auf dem militärischen Flugplatz haben die ersten Soldaten ihre PKW neben dem Wachposten abgestellt. Mit dem Kübelwagen sind sie nun auf der Start- und Landebahn unterwegs, um sie zusammen mit einer Motorradstreife auf Schäden oder Gegenstände zu kontrollieren.

9:15
Im Gewerbegebiet ist der Magirus Sattelzug noch dabei zu rangieren, inzwischen hat ihm auch der Chevrolet Platz gemacht. Daneben wird ein Kühlwagen auf das Ladegleis der Margarinefabrik geschoben.

10:00
Auf dem Flugplatz landet eine Super Sabre der USAF. Der Kübelwagen wartet am Ende der Landebahn um den Piloten in Empfang zu nehmen.

10:30
Am zweiten Ladegleis wurde ein flacher Güterwagen zu den Kränen gebracht. Die darauf geladenen Boote werden auf einen bereitstehenden Lastzug geladen. Da dieser bereits ein paar kleinere Boote geladen hat, weist der Fahrer die Kranführer ein, um Schäden zu vermeiden.

11:00
Der nun voll beladene Lastzug ist mit den Booten auf dem Weg zum nahegelegenen See. Am dortigen Leuchtturm-Imbiss sollen sie zu Wasser gelassen werden.

11:30
Nachdem die neuen Boote im Wasser liegen, kann der Fahrer des türkisen Opel endlich seinen Wohnwagen auf dem Campingplatz am See abstellen. Damit er hinten nicht zu nach an die Tanne fährt, wird er eingewiesen.

11:45
Zwei Kipper liefern Erde zur Baustelle neben dem Campingplatz. Was hier gebaut wird, ist allerdings nicht klar, bisher ist noch nichts zu erkennen.

12:00
Nachdem beide Kipper ihre Erde abgeladen haben, fahren sie wieder zurück. Im Hintergrund sieht man, dass der Betreiber des Ausflugslokal mit seinem Unimog unterwegs ist. Er muss noch einiges für die bevorstehende Feier organisieren.

15:00
Vor der Kirche des bunteren Ortsteils wartet ein Rolls-Royce auf das frisch vermählte Brautpaar. Die Besucher der Hochzeit haben ein Spalier gebildet. Ihre Autos stehen rechts der Kirche an der Straße.

15:30
Nach der kirchlichen Trauung geht es in einem langen Konvoi einmal quer durch die Ortschaft. Im Hintergrund ist der Güterzug wieder vollständig unterwegs, beide Güterwagen wurden aus dem Gewerbegebiet abgeholt.

16:00
Am Ausflugslokal am Waldrand angekommen, bilden die Gäste wieder ein Spalier für das Brautpaar. Damit die PKW der Besucher alle Platz finden, steht der Unimog des Besitzers etwas abseits hinter dem alten Reiterstandbild.

18:00
Während es langsam wieder dunkel wird, kehren die Bewohner der kleinen Ortschaft wieder von der Arbeit zurück. Die Super Sabre verlässt den Flugplatz wieder, so dass langsam wieder Ruhe einkehrt.
Vorher wird der örtliche Spielwarenladen aber noch mit neuen Wiking-Modellen beliefert.

Das war es nun erstmal mit den kleinen Maßstäben!

Samstag, 10. November 2018

Spielwelt im ganz kleinen Maßstab

Vor ein paar Monaten habe ich auf einem Flohmarkt eine Märklin mini-club Packung gefunden. Als sie auf dem Rückweg noch da war, habe ich sie mitgenommen. Ich hatte bisher zwar mit Spur Z (1:220) nichts zu tun, aber irgendwie fand ich die kleine Bahn niedlich und faszinierend zugleich.
Es handelte sich um die Startpackung 8909 S, die um zwei Weichen und ein paar Gleise erweitert worden war, nun aber schon seit längerem nur herumlag.

Wie klein diese Bahn ist, sieht man auf diesem Vergleichsfoto mit einem Krupp Titan in H0. Um die Gleise aufzubauen braucht man etwas Geduld, mit M-Gleisen ist das nicht zu vergleichen. Auch gibt es hier keinen Mittelleiter, man kann also nicht einfach so eine Kehrschleife bauen. Irgendwann hatte ich dann aber einen funktionierenden Aufbau, der mit dem sehr begrenzten Gleismaterial trotzdem halbwegs sinnvoll ist.

So entstand auf überschaubarem Raum eine kleine Anlage, die entsprechend ausgestaltet wurde. Straßen, See und Baustelle entstanden aus Pappe, die Gebäude sind Margarinefiguren und auch ansonsten findet sich so einiges, was vom Maßstab zumindest grob passt. Kleine H0-Bäume (Faller) sind nun ausgewachsene Exemplare und Hafenkräne in 1:1250 werden zu kleinen Bahnhofskränen. Ein bisschen Fantasie und Toleranz bzgl. der Maßstäbe ist natürlich notwendig, aber das ist in H0 auch nicht wirklich anders.

In der Kirche (Siku?) scheint gerade eine Hochzeit stattzufinden, denn vor der Tür wartet ein schwarzer Opel Admiral (Wiking, 1:160) auf das frischgebackene Ehepaar. Die Familie (Wiking, 1:200) hat sich zu einem Gruppenfoto eingefunden.

Auch im bunteren Ortsteil steht eine Hochzeitsgesellschaft vor der Kirche. In diesem Fall hat man einen Rolls-Royce organisiert, in dem das Brautpaar zur weiteren Feier fahren wird. Vor ihm ist ein Motorrad mit Beiwagen (Wiking, 1:200) unterwegs.

Im angrenzenden Gewerbegebiet stehen einige LKW (vorne Wiking, links hinten Roskopf, beide 1:160) zwischen den Ladegleisen, auf denen die Dampflok (Märklin, 1:220) zwei Güterwagen platziert hat. Am unteren Ende des Gebietes stehen zwei Treibstofftanks (verm. Eigenbau, 1:1250).

Auf der anderen Seite der Margarinefabrik, "Clever Stolz Margarine-Union", wie auf den Dächern zu lesen ist, verläuft die Verbindungsstraße zwischen den Wohngebieten und der Außenwelt. Auch hier herrscht reger Verkehr mit LKW, PKW (beides Wiking, 1:160) und einem Motorrad (Wiking, 1:200).

Oberhalb des Gewerbegebietes gibt es einen Bahnübergang, der einzige Weg um das Gleisoval zu verlassen. Im Hintergrund zweigt rechts die Straße zum Flughafen ab, auf der gerade eine Militärpatrouille (Wiking, 1:200) unterwegs ist.

Am linken Ladegleis stehen zwei Kräne (Wiking, 1:1250) auf Sockeln (Wiking, 1:90) bereit um den Flachwagen zu beladen. Zwischen ihnen steht ein Chevrolet (Bachmann, 1:160) und wartet wohl darauf beladen zu werden.

Neben den Kränen parken zwei weitere LKW, ein Mercedes und ein International Harvester (beide Roskopf, 1:160), die mit einem Viehtransportaufbau ausgestattet zu sein scheinen. Im Hintergrund der komplette Zug der Märklin Startpackung.

Im Dreieck zwischen Ladegleis und Hauptstrecke befindet sich zur Zeit eine Baustelle. Auf dieser sind drei Kipper unterwegs. Ein Mercedes (Wiking, 1:160), ein Skoda (Permot, 1:160) und ein Henschel (Arnold, 1:160).

Gleich daneben befindet sich ein kleines Naherholungsgebiet, zu dem dieser See gehört. Neben einem kleinen Campingplatz finden sich hier auch zwei Boote (Wiking, 1:200).

Oberhalb des Teichs liegt ein Waldstück in dem sich ein altes Gebäude (Siku?) befindet, das nun als Ausflugslokal dient. Der Besitzer fährt einen Unimog (Arnold, 1:160) und auch ein Reiter (Wiking, 1:200) ist hier unterwegs. Im Vordergrund fährt gerade ein Mercedes Pagode (Roskopf, 1:160) vorbei.

Oberhalb der Ortschaft auf der anderen Gleisseite liegt ein kleiner Militärflugplatz. Auf diesem startet gerade eine Super Sabre der US Air Force (Wiking, 1:200), während eine JU 87 (Wiking, 1:200) zum Start bereit gemacht wird.

Der Krankenwagen (Wiking, 1:200) des Flugplatzes hat gerade den Wachposten (Wiking, 1:200) passiert. Die JU wartet währenddessen auf die Freigabe der Startbahn.

Die Super Sabre ist in der Luft und überfliegt gleich die Bäume (Faller, 1:90) rund um den Flugplatz.

Zum Abschluss verlässt der Güterzug das Gewerbegebiet und fährt am Stellwerk (Margarine, Rostock Gebrüder Friedrich Söhne) vorbei auf die Hauptstrecke, auf der er den Ort nun einmal umrunden wird.

Kann mir jemand den Hersteller der verschiedenen Margarinefiguren bzw. Gebäude nennen? Danke!

Samstag, 20. Mai 2017

Norddeutsche Tiefebene - Teil 3

Wie in Teil 2 (Teil 1) angekündigt, folgt nun ein Blick auf die Umgebung des Bauernhofs.

Gartelmann Junior mit der neuen Kuh
Auf der schmalen Straße, die am Bauernhof Klatte vorbei führt, ist der Sohn von Bauer Gartelmann unterwegs. Er hat gerade eine neue Kuh für den Hof seines Vaters gekauft und bringt sie nun auf dem Anhänger des Unimogs nach Hause. Im Gegensatz zu den herkömmlichen schwarz-weißen Kühen, ist diese bronzefarben und soll besonders viel Milch geben. Ob sich das bewahrheitet bleibt abzuwarten.

Pappelreihe entlang der Straße
Wie die Landstraße ist auch diese Nebenstraße durch einige Pappeln gesäumt. Die Ecke der durch Hecken eingerahmten Weide wird durch eine große Birke markiert.

Familie Behrens beim Spaziergang
Gleich nebenan stehen die restlichen Kühe von Bauer Gartelmann auf der Weide. Zusätzlich zum satten Grün um sie herum, haben sie noch eine extra Tränke (RS-Modell) weiter hinten. Zur Landstraße hin ist die Weide durch eine Hecke abgegrenzt, an der entlang gerade die junge Familie Behrens mit dem Kinderwagen unterwegs ist.

Schwerverkehr auf der Landstraße
Ihren VW Käfer hat Familie Behrens direkt an der Landstraße geparkt. Diese ist sogar als Fernverkehrsstraße eingestuft und hat daher auch einiges an Verkehr zu bieten. In diesem Fall besteht dieser aus einem Büssing 8000 und einem MB L 3500 Lastzug, der bündig mit großen Kisten beladen ist. Hinter der Kuhweide knickt die Landstraße leicht ab und führt durch ein kleines Waldstück (Nadelbäume von Faller, RS-Modell, Vero, Scheffler und verm. VEB Kunstblume Sebnitz).

Kuhweide mit angrenzendem Waldstück
Am Waldrand neben der Kuhweide steht ein Hochsitz (Brawa), umgeben von hohen Tannen (Scheffler) und dadurch gut getarnt. Dieser ist natürlich nicht für die Kühe gedacht, sondern für Rehe und andere Waldtiere, die sich in der Dämmerung auf die Weide trauen.

Familie Ahrens mit ihrem Borgward am Waldrand
Ebenfalls am Waldrand, und zwar direkt an der Landstraße, steht der Borgward von Familie Ahrens mit kleinem Anhänger. Eine Schranke (unbekannter Hersteller, DDR) versperrt Herrn Ahrens und seinen Kindern den Weg in den Wald, wo sie eigentlich Brennholz holen wollten. Das Schild bezieht sich zwar nur auf Sonn- und Feiertage, aber so recht trauen sie sich trotzdem nicht.

Futterraufe im Wald
Am Ende des durch die Schranke gesperrten Waldwegs steht eine Futterraufe (Preiser) auf einer kleinen Lichtung. Statt Rehen sind aktuell zwei eher exotische Tiere zu Besuch an der Futterstelle ;-)

Gartelmann Junior biegt auf die Landstraße ein
Folgen wir der Landstraße wieder zurück Richtung Bauernhof sehen wir, wie der Unimog gerade auf die Landstraße abbiegt. Das Gewichtslimit von 5,5t dürfte er eingehalten haben, wobei das hier eigentlich niemanden so genau interessiert. Der Unimog und der Anhänger sind die neuesten Fahrzeuge von Bauer Gartelmann. Im Gegensatz zu den anderen Fahrzeugen auf der Landstraße, haben sie sogar ein Reifenprofil.

Pullmann-Bus an der Haltestelle
Gegenüber der Schafweide von Bauer Klatte befindet sich eine Bushaltestelle. Eingerahmt von zwei Zäunen (Hoffmann) und einer Hecke (Vau-Pe) wartet dort eine Familie mit Kind auf den gerade ankommenden Bus.

Heuwiese neben der Schafweide
Neben dem Bauernhof befindet sich eine große Wiese mit ein paar Birken und Büschen, die hauptsächlich der Heugewinnung dient. Da sie ansonsten weitestgehend sich selber überlassen ist, finden sich hier auch immer wieder einige Wildtiere. Zwei davon verstecken sich im Gebüsch unterhalb einer großen Birke.

Unbemerkt von den benachbarten Schafen warten hier im Gebüsch zwei Norddeutsche Flachlandlöwen auf eine günstige Gelegenheit ;-)
(Leider ist die Auswahl an heimischen Wildtieren eher begrenzt, auch Wiking bietet nur Exoten oder domestizierte Tiere.)

Kühe auf der Landstraße
Während Tiere und Straßenverkehr meist klar getrennt sind, treffen sie doch manchmal aufeinander, wenn die Tiere zu einer anderen Weide gebracht werden. In diesem Fall muss eine Gruppe Kühe die Landstraße entlang geführt werden. Je ein Helfer grenzt die Gruppe nach vorne und hinten ab, durch ein zwischen ihnen gespanntes Seil werden die Tiere am Straßenrand gehalten. Zwei Tempo-Dreiräder versuchen hier eine Lücke im Gegenverkehr zum Überholen zu nutzen.

Eine kleine Schafherde blockiert die Straße
Nicht ganz so gut läuft es in der kleinen Nebenstraße. Der Schäfer hatte versucht mit nur vier seiner Hunden seine Schafe zu einer anderen Weide zu führen. Das ging auch ganz gut, bis der blaue Ford kam. Nun geht es nicht mehr weiter und die nervösen Schafe lassen sich kaum noch kontrollieren. Für den Fahrer des Autos hilft hier wohl nur ein wenig Geduld.

Blick die Landstraße entlang
Zum Abschluss schauen wir noch einmal auf die Landstraße, auf der wieder reger Verkehr herrscht. Eine kleine Warteschlange hat sich hinter dem Gespann von Bauer Klatte gebildet, der nun aber in die Nebenstraße abbiegt und die Landstraße somit wieder frei gibt.


Die Hecken rund um die Schafweide stammen von RS-Modell, ebenso die Tanne im Gemüsegarten, die blühenden Hecken ganz am Ende der Landstraße sind von Hoffmann. Alle weiteren Bäume, Hecken und Sträucher stammen von Faller, sofern kein anderer Hersteller genannt wurde. Alle weiteren nicht benannten Zubehörteile, sowie alle Fahrzeuge und Figuren sind von Wiking.


Ich hoffe dieser Ausflug auf's Land hat gefallen! Es war mal eine Gelegenheit, ein völlig anderes Diorama zu bauen, als die üblichen Stadtszenen, bei denen die Autos häufig im Mittelpunkt stehen.